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Alternative UCITS-Strategien setzten Wachstum im ersten Halbjahr 2014 fort

31.07.2014 | Alceda

  • Assets under Management steigen um 16 Prozent auf Rekordhoch von 184 Mrd. Euro
  • Equity Long Short- und Event Driven-Strategien besonders gefragt
  • Immer mehr Alternative UCITS-Fonds begrenzen Neuinvestitionen

Alternative Investmentstrategien im hoch regulierten UCITS-Format bleiben gefragt. So haben sie im ersten Halbjahr 2014 die hohe Wachstumsdynamik des Vorjahres fortgesetzt. Seit Jahresbeginn sind die weltweit in Alternativen UCITS-Fonds verwalteten Assets under Management (AuM) von 159,4 Milliarden Euro bis Ende Juni 2014 auf die neue Höchstmarke von 184,2 Milliarden Euro gestiegen – ein Plus von 15,6 Prozent. Dies geht aus dem aktuellen „Alceda UCITS Review“ hervor.

Zwar vereinen Multi Asset-Strategien mit 46,1 Milliarden Euro trotz eines leichten Rückgangs von 0,2 Prozent weiterhin die meisten Investorengelder auf sich, doch holen Makro-Fonds in der Anlegergunst weiter auf. Nach den ersten sechs Monaten dieses Jahres rangieren sie mit 45,9 Milliarden Euro auf Platz zwei. Angesichts der fortgesetzten Rallye an den Aktienmärkten verzeichneten Equity Long Short-Strategien eine weitere deutliche Zunahme um 66,8 Prozent auf 30,7 Milliarden Euro verwalteter Mittel. Noch dynamischer entwickelten sich infolge der zahlreichen M&A-Aktivitäten Event Driven-Fonds, deren Volumen innerhalb der ersten sechs Monate dieses Jahres von 1,7 Milliarden Euro auf 3,2 Milliarden Euro – also um 88,2 Prozent – zulegte. Während Multi Asset-Fonds mit 46,1 Milliarden Euro nahezu unverändert blieben, gingen die Assets under Management der Managed Futures-Fonds um 6,7 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro zurück.

Kapital- und Anleihemärkte stützten Multi Asset-Strategien

Die Rendite der Alternativen UCITS-Strategien streute im ersten Halbjahr 2014 relativ weit. Begünstigt durch die positive Entwicklung an den Kapital- und Rentenmärkten waren Multi Asset-Strategien im ersten Halbjahr mit 3,52 Prozent die Top-Performer unter den Alternativen UCITS-Strategien. Das Umfeld kam auch Managed Futures-Strategien zugute, die zwar im ersten Quartal mit einer negativen Rendite von 3,06 Prozent gestartet waren, im zweiten Quartal aber mit 4,62 Prozent die beste Performance aller Alternativen UCITS-Strategien in diesem Zeitraum erwirtschafteten. Somit ergab sich für das erste Halbjahr 2014 ein Plus von 1,42 Prozent. Hatten Long Short Equity-Strategien im vergangenen Jahr insgesamt noch von dem guten Börsenumfeld profitiert, so wurde die positive Performance des ersten Quartals 2014 (plus 0,83 Prozent) im zweiten Quartal 2014 (minus 0,81 Prozent) nahezu kompensiert. Credit-Strategien überzeugten in der ersten Jahreshälfte mit 2,0 Prozent Rendite, FX-Strategien erreichten im gleichen Zeitraum eine Wertsteigerung um 0,57 Prozent, während Market Neutral-Strategien mit minus 0,71 Prozent abschnitten. Insgesamt gewann der AH Global UCITS Index, der die Wertentwicklung aller global investierenden Alternativen UCITS Strategien abbildet, 0,52 Prozent hinzu. Im gleichen Zeitraum erreichten die im HFRI Index erfassten Offshore-Varianten dieser Produkte eine Wertsteigerung von 1,86 Prozent.

Kapazitätsbegrenzung nach hohen Mittelzuflüssen

Nach den hohen Mittelzuflüssen in den vergangenen Jahren steigt nun die Zahl der Fonds, die für Neuinvestitionen entweder beschränkt oder ganz geschlossen sind. Zwar haben erst sechs Prozent aller Alternativen UCITS-Fonds so genannte Kapazitätsbeschränkungen vorgenommen, doch vereinen diese Fonds zusammen 13,6 Prozent der Assets under Management. Bei Equity Long Short-Strategien hatte sich das Mittelaufkommen auf eine relativ kleine Gruppe von Fondsmanagern konzentriert, die lediglich 7,4 Prozent aller Fonds dieser Anlagestrategie repräsentieren, aber 48 Prozent der Asset under Management verwalten. Auch bei Credit-, Macro-, Event Driven- und Multi Asset-Strategien stoßen immer mehr Fonds an ihre Kapazitätsgrenzen, sodass sich ein Trend zur Limitierung der Mittelzuflüsse beziehungsweise des Anlagevolumens abzeichnet. „Diese Entwicklung ist zu begrüßen“, erklärt Michael Sanders, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Alceda Fund Management S.A., Luxemburg, „weil sie beweist, dass Investoren bei ihren Alternativen UCITS-Anlagen inzwischen großen Wert auf Qualität legen. Das wiederum wird die Umsetzung weiterer Strategien im UCITS-Format fördern.“ Bestätigt wird diese Aussage durch zahlreiche neue Fondsgründungen im ersten Halbjahr 2014. Vor allem US-Hedgefonds-Manager haben Versionen ihrer Flaggschiff-Produkte im UCITS-Format aufgelegt. „Das ist ein weiterer Beweis für die Stärke und wachsende internationale Bedeutung der europäischen Fondsregulierung, die mit der Auflegung der Fonds im UCITS-Standard schon eine international anerkannte Marke geschaffen hat“, freut sich Sanders.

Der aktuelle „Alceda UCITS Review“ ist verfügbar unter www.alceda.lu. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.absolutehedge.com .

Über Alceda

Seit 2007 bietet die Aquila Gruppe mit Alceda unabhängige Beratungs- und Strukturierungskompetenz für traditionelle und alternative Investmentstrategien. Das Leistungsspektrum von Alceda umfasst bedarfsgerechte Beratungs-, Finanzierungs- und Beteiligungslösungen im Bereich der Real Asset-Investitionen sowie die Konzeption von Investmentlösungen für klassische Anlagestrategien über komplexe Strategien aus dem Alternative Investment-Bereich bis hin zur Redomizilierung von Fonds. Alceda verfügt über eine Lizenz als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) in Luxemburg und Deutschland sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg.

Alceda ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 7,1 Mrd. EUR (Stand: Dezember 2015).

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