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Alternative UCITS Strategien mit starkem Wachstumsschub 2013

29.01.2014 | Alceda

  • Asset under Management legen um 21 Prozent auf knapp 160 Mrd. Euro zu
  • Equity Long Short erfolgreichste Strategie mit bester Jahres-Performance und größten Zuflüssen im 4. Quartal 2013
  • Neue Fonds starten mit hohem Volumen im vierten Quartal 2013

Alternative UCITS Strategien haben das Jahr 2013 erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt sind die weltweit in alternativen UCITS-Fonds verwalteten Assets under Management auf 159,4 Mrd. Euro am Jahresende 2013 gewachsen – ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies geht aus dem aktuellen „Alceda Quarterly UCITS Review“ hervor. Der größte Anteil an alternativen UCITS Strategien entfällt nach wie vor auf Makro-Fonds, die per Ende Dezember 2013 mit 42,4 Mrd. Euro mehr als ein Viertel aller Assets under Management auf sich vereinigen. Sollte sich die Rallye an den weltweiten Aktienmärkten weiter fortsetzen, dürfte das Gewicht von Equity Long Short-Strategien deutlich zunehmen. Sie verzeichneten bereits starke Zuflüsse im 4. Quartal 2013, insgesamt legte dieses Segment von Oktober bis Dezember um 17,2 Prozent (+2,7 Mrd. Euro) zu, soviel wie keine andere alternative UCITS Strategie.

Hausse an den Aktienmärkten beflügelt Equity Long Short

Die hohe Nachfrage der Investoren nach Long Short Equity-Strategien resultiert aus der starken Performance, die im Schlussquartal 2013 bei 4,33 Prozent lag. Ein noch besseres Ergebnis erzielten nur Managed Futures-Strategien (+6,08 Prozent). Auf Sicht des Gesamtjahres 2013 liegt Equity Long Short mit einem Plus von 12,34 Prozent deutlich vor allen anderen Strategien. Das allgemeine Umfeld an den Aktienmärkten hat allerdings dazu geführt, dass die Bandbreite der Ergebnisse im Equity Long Short-Segment deutlich zugenommen hat. Der Abstand zwischen dem besten und dem schlechtesten Equity Long Short-Fonds betrug 60 Prozentpunkte. Dies unterstreicht die hohe Bedeutung der Fondsselektion und des Monitorings in diesem Sektor.

Die Gesamtjahresergebnisse der übrigen alternativen UCITS-Strategien lagen relativ eng beieinander. So erwirtschafteten Market Neutral-Strategien 2013 ein Plus von 3,73 Prozent, gefolgt von Credit- und Managed Futures-Strategien, die jeweils eine Performance von 3,37 Prozent erzielten. Multi Asset-Strategien verbuchten eine Wertsteigerung von 2,33 Prozent, während FX-Strategien als einziges Segment das Jahr 2013 negativ abschlossen (-1,34 Prozent). Der AH Global UCITS Index, der die Wertentwicklung aller globaler alternativer UCITS Strategien abbildet, gewann 5,95 Prozent hinzu.

Die Offshore-Varianten dieser Produkte erzielten im gleichen Zeitraum eine Wertsteigerung von 9,32 Prozent, gemessen am HFRI Index. Dieser Renditeunterschied zwischen unregulierten Offshore- und regulierten UCITS-Strategien begründet sich in erster Linie durch die stabile, aufwärtsgerichtete Martktentwicklung im Jahr 2013. Der Einsatz von Hebeln als der Hauptunterscheidungsfaktor zwischen den beiden Strukturen führt generell dazu, dass die UCITS-Produkte weniger volatil sind als ihre Offshore-Varianten. UCITS-Fonds schneiden daher in steigenden Märkten unterdurchschnittlich ab, während sie sich in turbulenten Marktphasen aufgrund des besseren Kapitalerhalts überdurchschnittlich entwickeln.

Universum an alternativen UCITS-Produkten wächst

Ende Dezember 2013 umfasste das alternative UCITS Universum insgesamt 468 Fonds, eine Steigerung von 3,1 Prozent gegenüber dem Ende des Vorquartals (454). Die meisten Neuauflegungen gab es im 4. Quartal im Bereich Credit, hier stieg die Zahl der Fonds um 15,9 Prozent. Demgegenüber reduzierte sich die Zahl der Fonds, die FX-Strategien folgen, um 15,4 Prozent. Auch die Assets under Management reduzierten sich in diesem Segment entsprechend deutlich um 33,3 Prozent auf 0,6 Mrd. Euro. „Mit einem weiter steigenden Investorenvertrauen sollte die erfreuliche Nachfrage nach alternativen UCITS Strategien auch in 2014 anhalten. Auffällig ist, dass im vierten Quartal neu aufgelegte alternative UCITS Fonds mit deutlich mehr Assets starteten als Fonds, die früher im Jahr 2013 aufgelegt wurden“, sagt Michael Sanders, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Alceda Fund Management S.A., Luxemburg. „Die veränderten Rahmenbedingungen an den Rentenmärkten haben bereits dazu geführt, dass alternative Credit Strategien auf zunehmendes Interesse seitens der Investoren treffen. In diesem Segment werden wir wohl auch zukünftig starke Aktivitäten bei den Fondsauflegungen sehen.“

Der aktuelle „Alceda Quarterly UCITS Review“ ist verfügbar unter www.alceda.lu. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.absolutehedge.com .

Über Alceda

Seit 2007 bietet die Aquila Gruppe mit Alceda unabhängige Beratungs- und Strukturierungskompetenz für traditionelle und alternative Investmentstrategien. Das Leistungsspektrum von Alceda umfasst bedarfsgerechte Beratungs-, Finanzierungs- und Beteiligungslösungen im Bereich der Real Asset-Investitionen sowie die Konzeption von Investmentlösungen für klassische Anlagestrategien über komplexe Strategien aus dem Alternative Investment-Bereich bis hin zur Redomizilierung von Fonds. Alceda verfügt über eine Lizenz als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) in Luxemburg und Deutschland sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg.

Alceda ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 7,1 Mrd. EUR (Stand: Dezember 2015).

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