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Alceda Real Asset Trust begrüßt GDV-Positionspapier zur Verbesserung der Bedingungen für Investitionen in Infrastruktur und Erneuerbare Energien

09.04.2013 | Alceda

  • Grundsätzliche Bedeutung für langfristig investierende Investoren
  • Gesonderte Quote für Projektfinanzierungen und Infrastrukturprojekte führt zu einfacheren Strukturierungen

Die Alceda Real Asset Trust GmbH (ARAT) begrüßt ausdrücklich das Ende März vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) vorgestellte Positionspapier zu den Bedingungen für Investitionen in Infrastruktur und Erneuerbare Energien. „Mit dem klaren Bekenntnis der Versicherungswirtschaft, verstärkt in die Energiewende investieren zu wollen und dabei Risiken zu übernehmen, ist der Gesetzgeber gefordert, entsprechende regulatorische Rahmenbedingungen zu schaffen“, kommentiert Reinhard Liebing, Geschäftsführer der Alceda Real Asset Trust (ARAT).

Das Positionspapier des GDV konzentriert sich im Wesentlichen auf vier Punkte:

  1. Die Forderung nach aufsichtsrechtlicher Stabilität und einem verlässlichen ordnungspolitischen Rahmen.
  2. Die aktuell noch geltende Anlageverordnung sollte um Quoten für Projektentwicklungen (5 %) und Infrastrukturinvestments (10 %) ergänzt werden.
  3. Das zukünkftige Solvency II Regime sollte Kapitalanlagen in Infrastruktruktur und erneuerbare Energien nicht mit Private Equity und Hedgefonds gleichsetzen, sondern risikoadäquat bewerten.
  4. Die Forderung nach einer Harmonisierung der Europäischen  Fördermechanismen und einer Anpassung der Entflechungsvorschriften.

Wenn angesichts knapper öffentlicher Kassen Bund und Länder in ihren Finanzierungsmöglichkeiten für dringende Infrastrukturprojekte und Investitionen in Erneuerbare Energien stark eingeschränkt sind, ist es nur richtig, optimale Rahmenbedingungen für private langfristige institutionelle Investitionen, wie die der Versicherer, zu schaffen“, sagt Liebing. Versicherer sind laut Angaben des GDV mit einem Kapitalanlagenbestand von ca 1.355 Milliarden Euro die mit Abstand größten institutionellen Investoren in Deutschland. Und derzeit sind deutsche Versicherer nur zu unter einem Prozent ihrer Kapitalanlagen in Infrastruktur und Erneuerbare Energien investiert.

Derzeit werden sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalinvestitionen in Infrastrukturprojekte in der Regel unter die Beteiligungsquote gefasst. Dies ist nicht sachgerecht“, weist Liebing auf die zentrale Schwachstelle der momentanen Situation hin. „Solche Kapitalanlagen sollten auch unter Solvency II nicht, wie bislang vorgesehen, mit Private Equity oder Hedge Funds gleichgesetzt werden. Hierfür sind die Risikoprofile viel zu unterschiedlich.

Die Einführung einer eigenen Risikoklasse „Infrastrukturinvestments“ mit einer deutlich niedrigeren Eigenkapitalunterlegung würde somit Versicherern Investitions-entscheidungen erleichtern. Für weitgehend sichere Fremdkapitalinvestitionen in Infrastruktur und Erneuerbare Energien sollte unter Solvency II, analog zu besicherten Anleihen, ebenfalls eine geringere Eigenmittelunterlegung vorgesehen werden.

„Insgesamt würden die vom GDV geforderten Maßnahmen die bislang notwendigen komplexen Lösungen durch einfachere Strukturierungen ersetzen und insoweit die Kosten reduzieren“ sagt Liebing.

Über Alceda

Seit 2007 bietet die Aquila Gruppe mit Alceda unabhängige Beratungs- und Strukturierungskompetenz für traditionelle und alternative Investmentstrategien. Das Leistungsspektrum von Alceda umfasst bedarfsgerechte Beratungs-, Finanzierungs- und Beteiligungslösungen im Bereich der Real Asset-Investitionen sowie die Konzeption von Investmentlösungen für klassische Anlagestrategien über komplexe Strategien aus dem Alternative Investment-Bereich bis hin zur Redomizilierung von Fonds. Alceda verfügt über eine Lizenz als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) in Luxemburg und Deutschland sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg.

Alceda ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an acht Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 7,1 Mrd. EUR (Stand: Dezember 2015).

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